Engagement

Verantwortung übernehmen statt nur kommentieren

Kommunalpolitisch aktiv in Schwalbach und Hülzweiler, weil Verantwortung vor Ort beginnt. Aus Überzeugung, mit klarer Haltung und offenem Blick für das Gemeinwohl.

Peter Bonner sitzt auf einer Bank am Saarpolygon im Saarland.
Im Überblick

Politisches Engagement in Kürze

Partei
Mitglied der SPD (Eintritt 2018 in München, Ortsverein Obergiesing-Fasangarten)
Seit 2023
SPD-Ortsverein Hülzweiler, Mitglied des Vorstands
Seit 2024
Mandat im Gemeinderat Schwalbach/Saar und im Ortsrat Hülzweiler
Amt
Im Gemeinderat als einer von drei Beigeordneten gewählt
Haltung
Werte- und prinzipienorientiert, eigenständig und kritisch denkend

Politik hat mich schon früh interessiert. Bereits in der Schulzeit habe ich mich intensiv mit politischen und gesellschaftlichen Fragen beschäftigt. Demokratie, soziale Verantwortung und die Frage, wie Gemeinschaft gelingen kann, waren für mich nie abstrakte Themen.

Trotzdem gab es einen konkreten Moment, der aus Interesse aktives Engagement gemacht hat.

Der Auslöser war eine Informationsveranstaltung in unserem damaligen Ortsteil in München. Ich bin dort nicht als Parteimensch hingegangen. Ich wollte zuhören, verstehen und mir ein Bild machen. Herausgegangen bin ich mit dem klaren Gefühl: Hier läuft gesellschaftlich etwas grundsätzlich falsch.

Was ich an diesem Abend wahrgenommen habe, war für mich keine konstruktive Kritik.

Konstruktive Kritik will verbessern. Sie benennt Probleme, sucht Lösungen und übernimmt Verantwortung. Was ich dort erlebt habe, war aus meiner Sicht etwas anderes: Spaltung als Methode. Aufhetzung als politisches Werkzeug. Das Schüren von Angst. Das Abwerten von Menschen. Das bewusste Gegeneinanderstellen von Gruppen, als könne eine Gesellschaft besser werden, indem man andere kleiner macht.

Ich hatte den Eindruck, dass es nicht um bessere Lösungen ging, sondern um Stimmung, Empörung und den eigenen politischen Vorteil, auch dann, wenn dafür Menschen herabgewürdigt oder gesellschaftliche Gräben vertieft werden.

Diese Art von Politik lehne ich ab.

Nicht, weil ich keine Kritik aushalte. Nicht, weil ich glaube, dass alles gut läuft. Im Gegenteil: Demokratie braucht ehrliche Kritik, klare Worte und den Mut, Probleme offen zu benennen. Aber Demokratie darf Menschen nicht gegeneinander ausspielen. Sie darf nicht davon leben, Gruppen abzuwerten. Und sie darf nicht menschenverachtende Sprache und Ausgrenzung als Mittel politischer Mobilisierung normalisieren.

Ich bin an diesem Abend nach Hause gegangen und habe zu meiner Frau gesagt: Ich muss und möchte mich politisch engagieren.

Nicht nur darüber reden, was mich stört. Nicht nur am Rand stehen und hoffen, dass andere schon dagegenhalten. Sondern selbst Verantwortung übernehmen.

Nach diesem Erlebnis habe ich mich bewusst damit beschäftigt, wo ich mich politisch am sinnvollsten einbringen kann. Ich habe verschiedene Parteien, Gruppen und Ortsvereine besucht und mir angeschaut, wo ich mit meiner Haltung, meiner Erfahrung und meiner Art zu denken am besten aufgehoben bin.

Am Ende habe ich mich für die SPD entschieden.

Ausschlaggebend war für mich nicht ein einzelnes Wahlprogramm und auch nicht der Wunsch, mich irgendwo einzuordnen. Entscheidend war mein Eindruck, dass im Ortsverein Obergiesing-Fasangarten die Gesellschaft am breitesten vertreten war: unterschiedliche Generationen, verschiedene Berufe, verschiedene Lebenswege, Menschen aus der Mitte des Alltags.

Die Diskussionen dort waren kontrovers, manchmal unbequem, aber lebendig. Genau das hat mir gefallen. Ich hatte den Eindruck, dass dort demokratische Auseinandersetzung nicht nur behauptet, sondern tatsächlich gelebt wird.

Von Anfang an war mir wichtig, klar zu sagen, wie ich mich einbringe: als eigenständiger, selbstständiger und kritisch denkender Mensch. Ich spreche für mich, mit meiner Erfahrung, meinen Überzeugungen und meiner Verantwortung. Dazu gehört auch, innerparteiliche Themen offen anzusprechen, kritisch nachzufragen und nicht jede Position automatisch zu übernehmen.

Meine SPD-Mitgliedschaft ist für mich keine ideologische, sondern eine werte- und prinzipienorientierte Mitgliedschaft.

Ich bringe mich dort ein, weil mir soziale Verantwortung, demokratischer Zusammenhalt, Respekt, Bildung, wirtschaftliche Vernunft und Verantwortung füreinander wichtig sind. Gerade meine unternehmerische Perspektive sehe ich dabei nicht als Widerspruch, sondern als Ergänzung. Gute Politik braucht Werte, aber sie braucht auch Realismus, Umsetzbarkeit und den Blick darauf, wie Entscheidungen im Alltag wirken.

Mit unserem Umzug 2023 ins Saarland war für mich klar, dass ich mich auch in meiner alten und neuen Heimat weiter politisch engagieren möchte. Deshalb bin ich dem SPD-Ortsverein Hülzweiler beigetreten und konnte mich dort schnell in die Vorstandsarbeit einbringen.

Seit 2024 habe ich ein Mandat im Gemeinderat Schwalbach/Saar sowie im Ortsrat Hülzweiler. Im Gemeinderat wurde ich außerdem als einer von drei Beigeordneten gewählt.

Diese kommunalpolitische Arbeit ist vielseitig, konkret und nah an den Menschen. Genau das schätze ich daran. Es geht um Entscheidungen, die vor Ort spürbar sind: um Ortsteile, Vereine, Familien, Infrastruktur, Verwaltung, Ehrenamt, Zusammenhalt und Zukunftsfähigkeit.

Für mich ist Kommunalpolitik der Ort, an dem Demokratie unmittelbar wird. Man sieht, worüber man entscheidet. Man begegnet den Menschen, die es betrifft. Und man lernt schnell, dass gute Politik nicht aus Schlagworten besteht, sondern aus Zuhören, Abwägen, Erklären und Anpacken.

Wofür ich mich einsetze

Schwerpunkte vor Ort

  • Politik, die zuhört

    Zuhören, abwägen, erklären und anpacken statt Schlagworte.

  • Starke Orte und lebendige Gemeinschaft

    Ortsteile, Vereine, Ehrenamt und Zusammenhalt.

  • Soziale Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft

    Werte und Realismus gehören zusammen.

  • Demokratie und klare Haltung

    Ehrliche Kritik ja, Spaltung als Methode nein.

  • Digitalisierung, die Menschen hilft

    Verwaltung und Alltag spürbar erleichtern.

  • Bildung und Zukunftsfähigkeit

    Voraussetzungen für faire Chancen schaffen.

  • Verwaltung, die verständlich und handlungsfähig ist

    Nah an den Menschen, klar und wirksam.